Freitag, 16. Februar 2018

Und noch ein Kleid.

Dieser toll fallende Jersey ist nun noch zu einer zweiten Mellie geworden. Der Basis-Raglanschnitt in der länge gekürzt, Rockteil angesetzt, anstelle der Wickeloptik mit Schleifenausschnitt und an den Ärmeln und in der Taille mit schwarzen Biesen aufgepeppt. Ein herrliches Wohlfühlkleid.

Freitag, 9. Februar 2018

Minusgrade

Wer hätte gedacht, dass der Winter doch noch einmal kommt. Die Vögel waren schon auf Brautschau und haben passende Unterkünfte gesucht und nun ist es für unsere Verhältnisse doch noch mal so richtig kalt geworden.

Frei nach dem Motto: "Es gibt kein schlechtes Wetter -  nur schlechte Kleidung" sollte man sich warm anziehen. Frau M. hat sich schon im Dezember im Nähstübchen mit dem Doubleface Strick Oliver eingedeckt. Herr M. hat als Weihnachtsgeschenk einen warmen Pullover daraus bekommen. Er hat ihn uns im Nähstübchen vorgeführt und schwärmte von dem neuen wunderbar warmen Pullover, den ihm seine Frau genäht hat. Liebe ist......


Kragen, Bündchen, Ellenbogenaufnäher und Taschenblende sind aus der Rückseite des Stoffes. Das Emblem auf der Brusttasche ist ein "Muss": Tatra-Anstecknadel.

Das Wochenende soll nicht nur kalt sondern auch noch durch Regen und Schnee nass werden. Wohl dem, der entsprechende Kleidung hat.

Allen ein schönes Wochenende

und liebe Grüße aus dem

NähstübchenUntermDach

Mittwoch, 7. Februar 2018

Workshop - Bargellos

Heute kommt also der Bericht über die Bargellos. In meiner ganzen Patchwork- und Quiltzeit haben mich Bargellos nie gereizt. Gut - sie sind schön anzusehen. Vielleicht habe ich auch die mir zu schwierig erscheinende Technik gescheut.

Wie schon berichtet, entstanden die Workshops aus den VHS-Nähkursen in Rüsselsheim, um die Zeit zwischen den Semestern zu überbrücken und ein Projekt an einem Wochenende fertig zu stellen. Einige Näherinnen nutzten auch die Gelegenheit, sich an einen Quilt zu wagen. Frau B. war da ganz mutig und ihr Interesse blieb immer an anspruchsvollen Quilts hängen. Diesmal eben Bargello.

Ich ging davon aus, dass es sich um so einen Bargello handelt. Kein Problem - an einem Wochenende machbar. Wie sich aber herausstellte, sollte es ein aufwändigeres Exemplar aus einem Jelly-Roll-Buch werden. Die Farbwünsche waren auch klar. Nun gut. Ich machte mich also mit dem Muster und Zuschnitt vertraut. Das Stoffpaket sollte aus einer Elli-Rolle und je vier Streifen in drei weiteren Stoffen bestehen. Insgesamt also 13 verschiedene Stoffe.

Nachdem Frau H. mit ihrer Tasche fertig war, entschied sie sich auch für so einen Bargello. Die Grundfarben wie Frau B. und aufgefüllt mit drei anderen Stoffen. Für mich nicht schlecht, da ich mich ja schon mit dem Muster vertraut gemacht hatte.

Am Samstag habe ich eine "Nachtschicht" eingelegt und mit der Anleitung eine benutzerfreundliche Nähtechnik erarbeitet. Für den Sonntag war ich also gut vorbereitet. Je einen Bogen Aufkleber habe ich mit Zahlen versehen, damit die einzelen Streifen zugeordnet werden können, und jede fertige Reihe bekam auch ihr "Etikett".

Die beiden Damen konnten sich also erst einmal "nur" auf das Nähen konzentrieren. Die 52 Streifen mussten zu acht Stoffbahnen zusammengenäht werden. Daraus habe ich ihnen dann die ersten Streifen für die 49 Reihen des Bargellos zugeschnitten. Jetzt kam endlich der Punkt, an dem das Muster angefangen wurde.

Bei den ersten drei bis vier Reihen war schon zu merken, dass das Muster doch etwas anspruchsvoll ist, und bei den nächsten Reihen sah man schon, dass da noch eine ganz schöne Näharbeit zu bewältigen ist. Es wurden schon Überlegungen laut, dass man mit dem Projekt am nächsten Workshop weiter macht.

Dieser Sonntag ging mit den ersten genähten und bis zur Reihe 8 zugeschnittenen Reihen zu Ende. Ich versprach, die restlichen Reihen in den nächsten Tagen zu schneiden und mit der Post zu schicken. Es wäre aber gar nicht so eilig. Diese Einstellung änderte sich nach der 8. angenähten Reihe. Jetzt kribbelte es in den Fingern......

  


Der fertige Quilt von Frau B. - leider kommen bei diesem Foto die Farben nicht so raus.
Der fertige Quilt von Frau H..

Die Bilder sprechen für sich. Wunderschöne Tops sind entstanden und können am übernächsten Wochenende auf der Langarm gequiltet werden.

Mir hat das Muster sehr viel Spaß gemacht. Wenn man einmal den "Dreh" raushat, ist es wirklich gar nicht schwer. Mittlerweile habe ich im Nähstübchen noch ein paar Elli-Rollen mit drei zusätzlichen Farben geschnitten, die sich gut für diese Art von Bargello eignen. Vielleicht gibt es im Februar noch einen Bargello-Workshop, an dem noch ein paar Plätze frei wären. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden.

"Die Moral von der Geschicht": rantrauen, Konzept erstellen und losnähen! Alles ist machbar!

Liebe Grüße aus dem

NähstübchenUntermDach

Dienstag, 6. Februar 2018

Workshop - Quilts

Mittlerweile gibt es zu allen Quilts Ergebnisse, von denen ich heute den ersten zeige.

Alle drei Quilts wurden aus Precuts (bereits zugeschnittene Scraps in verschiedenen Größen oder Streifen als Rolle) genäht.

Wir haben vorher nach der gewünschten Größe die benötigten Scraps in den ausgesuchten Farben berechnet, damit Frau R. gleich mit ihren 230 Scraps (4") starten konnte. Mit den zu Nähbeginn fertigen Stoffpäckchen hatte sie erst einmal genug zu tun, um die Scraps auf der "Design-Wand" zu arrangieren. Gar nicht so einfach und sicher der schwierigste Teil des Quilts.

Als sie mit dem Ergebnis zufrieden war und von den anderen Teilnehmern abgesegnet wurde, hat sie die einzelnen senkrechten Reihen zu Stapeln zusammgegefasst. Zuerst Stapel eins mit Stapel zwei zusammengenäht,  daran dann Stapel drei, vier, fünf usw.. Das dadurch entstandenene Gitter musste dann nur noch quer zusammengenäht werden. Meiner Meinung nach die perfekte Art Blöcke oder Scraps zu einem Quilttop zusammenzunähen, ohne dass man durcheinander kommt oder standig aufstehen muss.

Wer das nicht kennt, der kann es gerne in einem der nächsten Patchwork-Workshops lernen und ausprobieren.

Nach so guter Vorarbeit und gut organisierter Fertigstellung war das Quilttop am Sonntag bereit für die Longarm. Auch das ging recht zügig, so dass bis auf das Binding der Quilt fast fertig war.

Hier das Ergebnis - das sich sehen lassen kann:


Demnächst folgen die beiden Bargellos.

Liebe Grüße aus dem

NähstüchenUntermDach

Freitag, 2. Februar 2018

Die Schwalben sind da.

Zumindest sind sie bereits im Nähstübchen angekommen. Frau B. hat schon das erste Shirt aus diesem wunderschönen Jersey nach einem Schnitt aus der Ottobre gezaubert. Ein Traum, oder?

Freitag, 26. Januar 2018

Fuhrpark und Ausstattung

Bei unserem letzten Workshop kamen wieder einige Fragen zu den Maschinen und der brauchbaren Ausstattung auf.

Die wichtigste Maschine ist natürlich die Nähmaschine, ob für Kleidung, Taschen oder Patchwork. Einige schwören auf die älteren Modelle, die robust sind und vor allem durch Kraft und Gewicht vor allem beim Taschennähen gute Dienste leisten. Neuere Modelle haben wiederum viele Programme und Zierstiche, vor allem für Kleidung, oder auch einen größeren Durchlass, der vor allem bei Patchwork taugt. Man sollte sich bei der Wahl der "richtigen" Maschine gut beraten lassen und selbst ausprobieren. Ich habe bereits aufgestockt: Neben meiner zuverlässigen Allesnäher-Maschine habe ich mir eine leichtere, abgespeckte zum Mitnehmen für Kurse besorgt.

Auch bei der Anschaffung der Füße sollte man nicht sparen. Ich habe mittlerweile eine ordentliche Auswahl, die über die mitgelieferten Standard-Füße hinausgeht. Neben dem normalen Näh- und dem Reißverschluss-Fuß gehören bei mir auch Inch-Füße (mit und ohne Kantenführung) für Patchwork dazu, sowie ein Fuß mit breiterem Durchlass für Satin-Stiche, und der Fuß für den nahtverdeckten Reißverschluss. Manche gibt es auch als günstige Variante aus Kunststoff.

Möchtet Ihr mehr über nützliche Maschinen und Ausstattung erfahren? Dann berichte ich Euch gerne demnächst mehr darüber.

Nachtrag:

Hier noch ein Neuzugang in der Nähstübchen-Familie.


Das Maschinchen hat das Christkind für Rapunzel unter den Weihnachtsbaum gelegt. Damit kann sie die ersten Schritte an der Nähmaschine machen. Der Vorteil mit dem entsprechendem Nähfüßchen, bei dem man keinen Fingerschutz braucht, hat überzeugt.

Liebe Grüße aus dem

NähstübchenUntermDach

Mittwoch, 24. Januar 2018

Schön war's.....

Das Nähwochenende war viel zu schnell um. Man hätte eigentlich noch soooo schön weiternähen können! Na ja, dafür freuen uns wir jetzt auf das Nähwochenende im Februar. Teils mit anderen Teilnehmerinnen.

Hier die ersten Bilder für die, die schon ganz neugierig auf einen Bericht warten:

Ich fange mal mit Frau Z. an. Sie hat eine Kinderhose genäht. Der Schnitt (aus einer Ottobre?) ist sehr schön mit Taschen vorn ( nur zur Zierde) und Taschen hinten. Sieht perfekt aus und ich denke, dass Rosinchen und Rapunzel sich auch dafür interessieren könnten.





Frau B. hat ein Kinderhöschen für A. genäht. Anschließend ein vorbereitetes Shirt. Gleich am Vormittag hat sie sich die Stoffe für einen Bargello ausgesucht, in der Zwischenzeit zu einer Elli-Rolle zugeschnitten wurde, während sie ihre Teile nähte. Bilder vom Höschen und Shirt gibt es (noch) keine.

Frau H. und Frau F. haben sich für eine Tasche aus Kunstleder entschieden. Mit Schnappverschluss von Prym 30 cm und Taschengriff (Kette) Mia ebenfalls von Prym. Diese Taschen sind bequem in ein paar Stunden genäht.








(Ich gebe zu, dass ich gerade mal so mit der Erstellung von Posts zurechtkomme. Ich sitze nun schon einige Zeit daran, das zweite Taschenbild hochkant zu importieren. Leider erfolglos. Für Tipps, damit das in Zukunft auch klappt, wäre ich dankbar!)

Im nächsten Post zeige ich Euch die entstandenen bzw. angefangenen Quilts und auch das Erbebnis der jünsten Teilnehmerin.

Liebe Grüße aus dem

NähstübchenUntermDach